Obwohl heute Morgen um 09:00 Uhr MET der erste “Schuss” des LHC in Bern gefallen ist, scheint die Welt nicht untergegangen zu sein.
Das hat schon mal enorme Vorteile. Allerdings ist dafür scheinbar die Internetleitung nach Bern gestört – zumindest kann der Live-Webcast zur Zeit nicht geöffnet werden. Auch das ist allerdings nicht weiter verwunderlich, denn immerhin müssen ja enorme Mengen an Daten verarbeitet werden.
Diese Daten werden – so beschrieb es das CERN selbst – über das Internet verteilt und von verschiedenen Hochleistungsrechenzentren weltweit aufgearbeitet.
Mehrere Terrabyte Daten fallen an, wenn die Experimente in vollem Gange sind. Nun wird sich ja zeigen, ob es wirklich zu einem Unfall kommt oder ob tatsächlich kleine Schwarze Löcher erzeugt werden. Wir werden es in den nächsten Stunden wohl erfahren.
Für alle, die noch nicht wissen, worum es eigentlich geht, hat die Netzzeitung ein recht informatives Interview mit dem Leiter des CERN, Rolf-Dieter Heuer geführt.
Dann warten wir jetzt mal gespannt ab, ob all die Berichte über den Weltuntergang, Schwarze Löcher und die Erschaffung neuer Universen im Labor vielleicht doch etwas übertrieben sind.
Auf jeden Fall hat das Ganze eine positive Seite, was die Entwicklung des Internets anbelangt. All die Daten müssen ja irgendwie verarbeitet werden – und so entstand das Grid.
