Es ist wieder mal Zeit, ein wenig zu schreiben. Immerhin passiert ja doch einiges auf der Welt.
Unter anderem muss man immer wieder feststellen, dass auch der beste Jugendschutz scheinbar nicht wirklich viel taugt, geschweige denn irgendeine Form von Sinn hat, wenn sich niemand daran hält. Da kann man dann noch so viel sicher, verbieten oder schützen.
So hat z. B. ein 20-Jähriger aus New Jersey Jugendlicher im Alter von 13 und 14 Jahren dazu gebracht, ihm Fotos von ihren Geschlechtsteilen zu schicken, in dem er ihnen weiß machte, dass das eine Bedingung für den Beitritt zu seinem Clan in Call of Duty: World at War wäre. Eine Masche, die ganz offensichtlich sogar funktioniert hat.
Nun, der 20-Jährige wurde mittlerweile festgenommen (und dürfte ein Problem damit haben, die Kaution von 25.000 $ zu zahlen…). Er nahm wohl an, dass er Fotos von Geschlechtsteilen von Jungs im Alter von mindestens 14 oder 15 bekäme (als ob das die Angelegenheit weniger verwerflich machen würde…).
Was lernen wir daraus? Genau! Doppeltes Versagen des Jugendschutzes auf ganzer Linie. Zum einen ist Call of Duty: World at War ein Spiel, das für Erwachsene freigegeben hat (auch in Amerika, hat es keine Jugendfreigabe!). Zum Anderen sollte man sich sich die Frage stellen, warum die Eltern ihren Kindern nie erklärt haben, dass man nicht einfach irgendwelchen wildfremden Menschen Fotos von seinem Penis schicken sollte.
Tja… gegen Dummheit helfen halt keine Schutzgesetze.
Quelle: Kotaku


